Bezirksmusikfeste

Urkunde vom Musikfest 1957
Urkunde vom Musikfest 1957 in Aschau

Als sich am 29. März 1953 der „Bezirk Inn-Chiemgau (Kreis Rosenheim)“ als Teil des Oberbayerischen Musikbundes (des späteren MON Musikbund für Ober- und Niederbayern) konstituierte – und interessanter Weise ein Rohrdorfer, nämlich der Dirigent der Blaskapelle Andreas Schmid als Geschäftsführer gewählt wurde – und seine Ziele formulierte, wurde auch beschlossen, ein „Bezirksmusikfest vorzubereiten und abzuhalten“.

Schon fünf Monate später, am 9. August 1953, fand tatsächlich das 1. Bezirksmusikfest in Rosenheim statt, an dem sich die Blaskapelle Rohrdorf unter der Leitung von Andreas Schmid mit 14 Mann beteiligte. Sie spielten zwei historische Märsche, nämlich „Der Sang ist König“ und „Enghusin“, beides Märsche des Rosenheimer Landsturmbataillons.

Zu einem Bezirksmusikfest gehören:

  • die Wertungsspiele, bei denen sich Mitgliedskapellen in verschiedenen Leistungsstufen bei einer Marschwertung und/oder einer Konzertwertung einer sachkundigen Jury präsentieren
  • ein Festabend, den die gastgebende Musikkapelle gestaltet
  • Kirchenzug und (Feld-)Gottesdienst
  • Festzug mit anschließendem Gemeinschaftschor, Hymne und Musikantengruß

Die Musikkapelle Rohrdorf war Gastgeber der Musikfeste 1955, 1989 und 2000 und lädt anlässlich ihres 150. Gründungsjubiläums auch zum Bezirksmusikfest 2010 herzlich ein.

Home | Schriftgrösse: