Marketenderinnen

Haben Sie bei den vier Bildern die Marketenderinnen gesehen? Die hübschen Dirndln links und rechts vom Dirigenten bzw. vom Taferlbua?

Dann zeigen wir sie Ihnen noch mal in Großaufnahme:

  • Aus Samerberg
  • Rohrdorf
  • Nussdorf
  • und Neubeuern

Marketenderinnen (von lat. mercatante – Händler, Kaufmann) waren laut Wikipedia ursprünglich  Frauen, die militärische Truppen begleiten, verpflegen und medizinisch versorgen. Der Begriff kommt aus dem mittelalterlichen Militärwesen.

Marketenderin aus napoleonischer Zeit
Marketenderin aus napoleonischer Zeit

Die historischen Marketender gehörten zum Tross der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Heere. Fast jedes Fähnlein der Landsknechte hatte in dieser Zeit einen eigenen Marketender, der die Soldaten als Händler mit Lebensmitteln versorgte. Frauen kombinierten diesen Beruf häufig mit Prostitution. In dem Stück „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertolt Brecht begleitet die Titelfigur im Dreißigjährigen Krieg Truppen als Marketenderin.

Heute wird der Begriff  Marketenderin nur noch für Frauen und Dirndln verwendet, die eine Marsch- oder Blaskapelle begleiten und die Musiker mit Getränken versorgen. Soweit Wikipedia.

Unsere Marketenderinnen sind hübsche Dirndln, die bei Festzügen mit der Musikkapelle gehen und leicht an ihrem kleinen Schnapsfasserl und den Zinnbechern zu erkennen sind. Am wichtigsten sind sie natürlich, wenn’s Essen wieder amoi z’fett war - und das ist selbst das trockenste Grillhendl...!

Festzug in Neubeuern
2009 gingen Simone Praxl, Katharina Dick und Veronika und Rosmarie Weierer im Festzug in Neubeuern mit.
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