Fagott

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Das Fagott, auch als „großer Bruder“ der Oboe bezeichnet, gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Damals bestand es aus einem Holzstück mit zweifacher Bohrung und sieben Grifflöchern. Da das Holz mit 259 cm sehr lang ist, teilt man die Röhre seit dem 17. Jahrhundert in drei verschieden  lange Teile.

Seit dem 18. Jh. wurde die Anzahl der Grifflöcher stetig erhöht, bis J.N. Savary, Karl Almenräder und Johann Adam Heckel im 19. Jahrhundert das heutige Fagott entwickelt haben. Während das System Heckel 24 Klappen und fünf offene Grifflöcher hat, ist das System Buffet mit 22 Klappen und sechs offenen Grifflöchern ausgestattet.

In der Barockzeit wurde das Fagott als wichtiges Generalbassinstrument eingesetzt. Später fungierte es zunächst als Bass der höheren Holzbläser, wurde aber bald als eigenständiges Instrument eingesetzt. Im klassischen Orchester ist das Fagott normalerweise doppelt besetzt.

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